Seit dem Jahr 2000 hat die Verbrennungspflicht auch für die KELSAG Gültigkeit. Mit der KVA BS konnte ein Vertrag zur Verbrennung sämtlicher Siedlungsabfälle der KELSAG-Region abgeschlossen werden.

350_DSC00071Im Gegenzug wurde mit dem Kt. BL eine Vereinbarung betr. Zusammenarbeit in der Abfallentsorgung getroffen. Demzufolge gelangt die Schlacke der KVA BS, die nach der Abfallvereinbarung zwischen BL und BS für die Ablagerung auf der Kantonalen Deponie Elbisgraben vorgesehen war, seit 01.01.2000 auf unsere Deponie „Hinterm Chestel“ (anfangs jährlich ca. 32'000 Tonnen und seit 2006 noch ca. 23'000 Tonnen, da der Anteil aus Lörrach in Deutschland entsorgt wird). Damit ist gewährleistet, dass das verbleibende Restvolumen der Deponie wirtschaftlich aufgefüllt wird.

Seit dem 01.03.2002 wird die Schlacke vor dem Einbau in die Deponie entschrottet, d.h. das Eisen wird mittels einer Maschine mit Magnetabscheider aussortiert und zur Weiterverarbeitung abtransportiert (jährlich ca. 10% Gewichtsanteil). Damit kann soviel Volumen eingespart werden, dass die Deponiezeit um ca. 1 Jahr verlängert wird. (Info)

Der Betrieb beinhaltet heute weiterhin folgende Tätigkeiten:

  • Grobsortieren von Baustellenabfällen und Industrieabfällen
  • Altholzannahme und Verarbeitung
  • Annahme und Verarbeitung von Brandschutt
  • Betrieb einer zentralen Kompostieranlage
  • Beratung dezentrale Kompostierung in den Gemeinden
  • Angebot diverser Dienstleistungen wie z.B.
    • Alteisensammlung, zweimal jährlich
    • Sondermüllsammlung, alle zwei Jahre
    • Wertstoffsammlung von Altglas, Altöl und ALU/Blech
  • Betrieb eines Dienstleistungszentrums in Liesberg, wo kostenlos entgegengenommen werden, z.B.:
    • Alteisen, Papier, PET, Glas, Blechdosen
    • Elektro- und Elektronikschrott
    • Kühlschränke
    • und Kompost (so lange Vorrat) kostenlos abgegeben wird

Stand: Dezember 2007 / Änderungen vorbehalten

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Das Areal der KELSAG umfasst eine ehemalige Lehmgrube der Zementfabrik, mit vorgelagertem Industrieareal und Wald- und Fels-Peripherie.

Liegt direkt an der Hauptstrasse Basel - Delémont und hat interessante Industrie- und Gewerbe-Betriebe in der Nachbarschaft.

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Heute umfasst die KELSAG das ganze Laufental mit dreizehn Gemeinden

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  • Burg im Leimental
  • Blauen
  • Brislach
  • Dittingen
  • Duggingen
  • Grellingen
  • Laufen
  • Liesberg
  • Nenzlingen
  • Roggenburg
  • Röschenz
  • Wahlen
  • Zwingen

das ganze Thierstein mit zwölf Gemeinden

  • Bärschwil
  • Beinwil
  • Breitenbach
  • Büsserach
  • Erschwil
  • Fehren
  • Grindel
  • Himmelried
  • Kleinlützel
  • Meltingen
  • Nunningen
  • Zullwil

und sieben Gemeinden des Dornecks

  • Büren
  • Dornach
  • Hochwald
  • Hofstetten-Flüh
  • Metzerlen-Mariastein
  • Rodersdorf
  • Seewen

sowie die Gemeinde Ederswiler aus dem Kanton Jura

 

Alle 33 vorstehend aufgelisteten Gemeinden (keine Privatpersonen oder Firmen) sind Aktionäre bei der KELSAG.

Die gesamte Einwohnerzahl der angeschlossenen Gemeinden beträgt rund 47'000.

Ab 1992 wurde nach und nach die Sackgebühr eingeführt, was seit 01.04.1995 in allen Aktionärsgemeinden der KELSAG der Fall ist.

350_DSC00055Seit 01.01.2000 dürfen laut einem Bundesbeschluss keine brennbaren Abfälle mehr deponiert werden sondern müssen in einer Kehricht-Verbrennungsanlage (KVA) entsorgt werden. Die KELSAG wurde der KVA Basel-Stadt zugeteilt. Somit wird seit dem 01.01.2000 sämtlicher brennbarer Abfall der KVA BS zugeführt.

Seit 01.01.2000 erfolgt die Vergabe des Auftrages für das Einsammeln von Siedlungsabfälle durch die KELSAG. Die Kosten wurden in der Sackgebühr eingerechnet. Die Aktionärsgemeinden konnten somit entlastet werden.

 

Weitere Wertstoffe, wie z.B.

  • Alteisen und Metalle
  • Glas-Flaschen
  • PET-Flaschen
  • Altöl
  • Alu- und Blechdosen
  • Elektro- und Elektronikschrott
  • Leuchtstoffröhren
  • Haushalt-Batterien und Akkus (nicht LKW- oder PW-Blei-Akkumulatoren)
  • Nespresso-Kapseln

können während den Öffnungszeiten im Dienstleistungszentrum in Liesberg gratis abgegeben werden.

 

Ebenfalls können Sie folgende Informationen beachten: